Gitarrenabenteuer im Schlaatz

Das Potsdamer Projekt „Saitenabenteuer für kleine Musiker – Gitarrenunterricht für Kinder“ fördert die kulturelle Teilhabe von Kindern mit Fluchterfahrung und stärkt nebenbei auch ihre sozialen und sprachlichen Kenntnisse – unter Einbeziehung der Eltern.
15.07.2026
Foto Kind spielt Gitarre
Foto: Adobe Stock

Im Potsdamer Schlaatz begeben sich Kinder mit Fluchterfahrung seit Sommer 2025 auf ein spannendes „Saitenabenteuer“. Zum ersten Mal in ihrem Leben spielen sie ein Instrument: die Gitarre. Unter Anleitung einer erfahrenen Musikpädagogin lernen sie im Friedrich-Reinsch-Haus so, sich musikalisch auszudrücken.

Der Gitarrenunterricht stärkt die sozialen Kompetenzen und das Selbstbewusstsein der jungen Musiker:innen und bietet ihnen einen Ausgleich zu Ängsten, mit denen sie durch ihre Fluchtgeschichte konfrontiert sind. Auch Sprachkenntnisse werden ganz nebenbei vertieft. Zudem werden Eltern zu Beginn des Musikkurses miteinbezogen, um zu lernen, wie sie die sozialen und musischen Kompetenzen ihrer Kinder zuhause weiter unterstützen können.

Gemeinsam werden so erste Hürden zur kulturellen Teilhabe überwunden: Die Kinder lernen, dass Musikunterricht auch „etwas für sie“ sein kann. Der bisherige Höhepunkt? Ein gemeinsames Weihnachtskonzert für Familie und Freunde. 2026 läuft das Angebot weiter, einige Kinder bringen ihre Gitarrenkenntnisse inzwischen sogar im Musikangebot des offenen Ganztags ihrer Grundschule mit ein. Auf zu weiteren anregenden Saitenabenteuern!

Dieses Projekt wurde gefördert durch den Fonds „Wir. Gemeinsam. Hier.“ der Stiftung Ein Quadratkilometer Bildung. Im Rahmen dieses Fonds erhalten Programmorte von km2 Bildung eine zusätzliche Finanzierungsmöglichkeit für Kleinprojekte im Bereich Migration, Flucht und Integration.